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Immersion durch 3D-Technologien in der virtuellen Realität

Unser Serious Game „Architekt 2015“ spielt in der virtuellen 3D-Umgebung des Straßburger Doms. Durch den Einsatz virtueller 3D-Technologie kommt es zu einer stärkeren Einbindung der Nutzer/innen in die virtuelle Welt, also zur sogenannten Immersion. Für eine natürliche Verwendung einer Fremdsprache hat dies einige Vorteile: Ein erster Vorteil ist die starke Einbindung in das Feld, wodurch das Erleben und Interagieren in der Fremdsprache unmittelbarer wird. Diese Unmittelbarkeit, von der auch der Gebrauch der Sprache unter natürlichen Umständen geprägt ist, wird mit herkömmlichen curricularen Elementen des Fremdsprachenlernens nur selten erreicht.

Zweiter Vorteil der Nutzung dieser Technologie ist die mit der Immersion verbundene Inhaltsorientierung. Ähnlich wie in Konzepten des Content-Language-Integrated-Learning (CLIL; integriertes Fremdsprachen- und Sachfachlernen) bleiben Erlernen und Nutzung der Fremdsprache nicht Selbstzweck, sondern werden zum notwendigen Mittel für das Erreichen anderer Ziele, in unserem Fall für den Spielerfolg. Die kognitive Herausforderung der Lernenden wird durch ein Spielszenario erreicht, das von der Zielgruppe als thematisch und inhaltlich ansprechend und anspruchsvoll empfunden wird.